Star-Trainer Jose Mourinho von Fenerbahce Istanbul hat für einen erneuten Skandal gesorgt.
Im Anschluss an das hitzige Derby im Viertelfinale des türkischen Fussball-Pokals bei Galatasaray (1:2) packte der Portugiese seinem Gegenüber Okan Buruk unsanft an die Nase, in der Folge fiel der Trainer des Heimteams sofort auf den Rasen.
Es war der negative Höhepunkt eines wieder einmal emotional aufgeladenen Duells zwischen den beiden Mannschaften. Vor dem Zwischenfall hatten sich bereits die jeweiligen Auswechselspieler miteinander angelegt, in der Nachspielzeit erhielten mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Kerem Demirbay und Baris Yilmaz von Galatasaray sowie Mert Yandes und Co-Trainer Salvatore Foti von Fenerbahce gleich vier Akteure die Rote Karte.
Mourinho im Februar für zwei Spiele gesperrt
Erst im Februar war Mourinho vom Türkischen Fussball-Verband (TFF) für vier Spiele gesperrt worden, nachdem Galatasaray im Anschluss an das 0:0 in der Liga bei Fenerbahce Rassismus-Vorwürfe gegenüber dem Portugiesen erhoben hatte. Zudem sollte Mourinho, der sich im Anschluss vehement gegen die Anschuldigungen wehrte und Klage gegen Galatasaray einreichte, zunächst 42.000 Euro Strafe zahlen. Die Sperre wurde später auf zwei Spiele verringert, die Geldstrafe auf 14.500 Euro.
Mourinho hatte den vierten Schiedsrichter des Spiels der Voreingenommenheit beschuldigt und behauptet, die Bank von Galatasaray sei als Reaktion auf eine Schiedsrichterentscheidung "wie die Affen gehüpft".
SID
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