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Captain Sprunger schenkt Gottéron den nächsten Auswärtssieg

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Julien Sprunger bringt Fribourg-Gottéron in der Halbfinalserie gegen Lausanne dank eines Treffers in der zweiten Verlängerung wieder in Front. Der LHC verspielt ein 2:0.

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Julien Sprunger trifft für Fribourg-Gottéron in der Verlängerung © KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Julien Sprunger bringt Fribourg-Gottéron in der Halbfinalserie gegen Lausanne dank eines Treffers in der zweiten Verlängerung wieder in Front. Der LHC verspielt ein 2:0.

Stehen sich der Lausanne HC und Fribourg-Gottéron in einer Playoff-Halbfinalserie gegenüber, scheint eine lange Verlängerung zum fixen Bestandteil des Drehbuchs zu gehören. Das war im letzten Jahr so, als Lausanne sich im drittlängsten Spiel der Schweizer Eishockeygeschichte behauptete und am Ende die Serie mit 4:1 für sich entschied, und das ist in diesem Jahr so. Nur diesmal mit dem besseren Ende für die Fribourger.

In Spiel 3 war die 94. Minute angebrochen, als Julien Sprunger im zweiten Anlauf einen Weg an Lausanne-Goalie Kevin Pasche vorbeifand und Gottéron zum 3:2-Erfolg schoss. Der Captain krönte sich zum Helden für das Team von Lars Leuenberger, obwohl es lange Zeit danach ausgesehen hatte, als dass sich Qualifikationssieger Lausanne erstmals in dieser Serie zuhause durchsetzen könnte.

Ken Jäger mit einem Ablenker und Andrea Glauser mit einem schönen Solo brachten die Mannschaft von Geoff Ward bis Anfangs drittes Drittel 2:0 in Führung. Doch Gottéron steckte nicht auf, auch wenn es auf Lucas Wallmark verzichten musste. Mit dem Ausfall des Topskorers, dessen Saison aufgrund einer nicht näher bekannten Verletzung beendet ist, mussten die Fribourger am Tag von Spiel 3 einen weiteren Nackenschlag in der Offensive hinnehmen, nachdem im Team mit Jacob de la Rose bereits eine andere schwedische Offensivkraft länger nicht mittun kann.

Samuel Walser brachte die Freiburger mit einem abgelenkten Schuss Ryan Gundersons wieder heran, und Yannick Rathgeb rettete die Drachen in die Verlängerung, als Reto Berra sein Tor bereits verlassen hatte.

Lausanne besass in der Verlängerung einige gute Möglichkeiten, den ersten Heimsieg in dieser Serie sicherzustellen. Dreimal konnten sie im Powerplay agieren, doch Berra liess sich nicht bezwingen und holte für die Freiburger den Heimvorteil erneut zurück.

Am Samstag werden die Freiburger bestrebt sein, mit dem ersten Heimsieg einen Schritt Richtung Finalqualifikation zu nehmen.

Lausanne - Fribourg-Gottéron 2:3 (1:0, 0:0, 1:2, 0:1) n.V.

9600 Zuschauer. - SR Borga/Wiegand, Obwegeser/Gurtner. - Tore: 17. Jäger (Bayreuther, Suomela/Powerplaytor) 1:0. 41. (40:42) Glauser (Oksanen) 2:0. 45. Walser (Gunderson, Rathgeb/Powerplaytor) 2:1. 59. Rathgeb (Vey) 2:2 (ohne Torhüter). 94. Sprunger (Walser) 2:3. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Lausanne, 8mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Suomela; Sörensen.

Lausanne: Pasche; Sklenicka, Bayreuther; Glauser, Marti; Heldner, Frick; Fiedler, Genazzi; Riat, Suomela, Oksanen; Bozon, Jäger, Raffl; Rochette, Kahun, Fuchs; Hügli, Benjamin Bougro, Prassl.

Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Streule; Diaz, Borgman; Rathgeb, Gunderson; Jecker; Sörensen, Vey, Schmid; Bertschy, Ljunggren, Lilja; Sprunger, Walser, Marchon; Mottet, Nicolet, Gerber; Dorthe.

Bemerkungen: Lausanne ohne Hammerer, Holdener, Kuokkanen, Pilut (alle verletzt), Pajuniemi und Perlini (beide überzählige Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne De la Rose, Dufner und Wallmark (alle verletzt). Fribourg-Gottéron von 57:03 bis 58:42 ohne Torhüter.

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